Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Nach Gewichtsreduktionen bleibt oftmals eine mehr oder minder stark erschlaffte Bauchdecke zurück. Zudem kann es auch im Rahmen des Übergewichts zu Dehnungsstreifen gekommen sein. Grundsätzlich sollte eine Bauchdeckenstrafung erst durchgeführt werden, wenn das Zielgewicht erreicht ist. Nur in Ausnahmefällen, wenn z.B. eine ausgeprägte Fettschürze vorliegt, kann der Eingriff auch zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommen werden.

Alle oben genannten Veränderungen lassen sich durch Kosmetika, Massage oder Training nicht oder allenfalls minimal beeinflussen. In aller Regel enden derartige Versuche erfolglos und lassen frustrierte Patientinnen und Patienten zurück.

Mit der Bauchdeckenstraffung steht ein Verfahren zur Verfügung, mit welchem die als unschön empfundene Bauchregion verbessert werden kann. Bei dieser Operation kann in einer Sitzung überschüssige Haut und überschüssiges Fettgewebe entfernt und die tiefer liegenden Muskel- und Bindegewebsschichten gestrafft werden. Abschließend wird dann auch die Haut gestrafft. Falls notwendig, kann das Verfahren noch mit einer Fettabsaugung (Liposuction) vor allem für die seitlichen Anteile der Bauchdecke kombiniert werden. Es gelingt damit, einen straffen, flachen Bauch zu formen. Das Endergebnis hängt natürlich vom individuellen Zustand der Haut des Unterhaut-Bindegewebes und der Muskulatur ab.

Bei der Bauchdeckenstraffung erfolgt ein querer Schnitt am Unterbauch. Die individuelle Schnittführung kann je nach Technik leicht unterschiedlich verlaufen.

Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung)
American Society of Plastic Surgeons, 2008©