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13.04.2018

Amerikanische Studie stellt fest: Nachfrage nach kosmetischer Chirurgie steigt

Der Markt der Schönheitsoperationen ist groß und stark umkämpft: Neben den klassischen plastisch-chirurgischen Operationen drängen sich auch mit steigender Beliebtheit nichtinvasiven Eingriffe im Geschäft der ästhetischen Chirurgie. Durch die große Auswahl an verschiedenen Methoden für Schönheitsbehandlungen ist der Gedanke naheliegend, dass eine Schönheitsbehandlung ohne den Einsatz eines Skalpells von Patienten bevorzugt gewählt wird.


Auf Bauch gemalte Schnittlinien vom Chirurgen

Doch die Befürchtung, dass die invasiven Maßnahmen von den nichtinvasiven verdrängt werden, widerlegt eine Studie der American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS): In den Vereinigten Staaten von Amerika machen plastisch-chirurgische Operationen 77 Prozent des täglichen Arbeitsgeschäft eines plastischen Chirurgen aus – nichtinvasive Verfahren stehen hinten an. Die Nachfrage nach der klassischen plastischen Chirurgie war noch nie so hoch.

 „Nicht- und minimalinvasive Methoden locken mit keiner bis sehr kurzer Ausfallzeit und sind auch hervorragend, um mit guten Resultaten dezente Veränderung zu schaffen. Aber die Ergebnisse, die mit einem chirurgischen Eingriff erzielt werden können, sind langfristig beständiger. Patienten setzten mit zunehmender Zeit offensichtlich auf diese Zuverlässigkeit“, erklärt Priv. Doz. Dr. Klaus Walgenbach. Laut der Studie hat besonders das klassische Facelift einen Aufschwung erfahren: Das Verfahren wurde im letzten Jahr 2017 in Amerika um gut 22 Prozent öfter angewendet und erfreut sich über die vergangenen fünf Jahre bereits an einer zunehmenden Beliebtheit um 21,8 Prozent. Auch die Behandlungsrate von Bruststraffung, Lidplastik sowie Oberarmstraffung und –liposuktion verzeichnen, den Studiendaten zufolge, ein zweistelliges Wachstum ausschließlich innerhalb des vergangenen Jahres.

Nichtsdestotrotz darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Daten der Studie von der ASAPS anders erhoben wurden als in den Jahren zuvor: Der Bericht beinhaltet lediglich Daten von Chirurgen, die eine Zertifizierung des American Board of Plastic Surgery (ABPS) vorweisen konnten, anstatt, wie in den vergangenen Studien, Chirurgen mit unterschiedlichsten Spezialgebieten zu befragen. Aus diesem Grund sind Dermatologen, die nichtinvasive Behandlungen anbieten, nicht in der Studie berücksichtigt.

 

Bildnachweis: ronstik / gettyimages


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