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09.06.2017

Die OP-Trends im Jahr 2016

Auch im vergangenen Jahr haben sich Schönheitsoperationen großer Beliebtheit erfreut – sowohl bei Frauen als auch bei Männern.


Viele Menschen legen sich unters Messer, wenn sie unzufrieden mit ihrem Körper sind. Dies kann zahlreiche Ursachen haben: Manche fühlen sich in ihrer Haut einfach nicht wohl, andere wiederum leiden unter einer schweren Krankheit. Daher erhoffen sich die Patienten durch einen plastisch-chirurgischen Eingriff ihr Selbstbewusstsein wieder zu steigern.

Eine Studie der VDÄPC und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) belegt einen eindeutigen Aufwärtstrend im Bereich der Schönheitsoperationen. So wurden 2016 zehn Prozent mehr ästhetisch-plastische Eingriffe durchgeführt als noch im Vorjahr. Unangefochten auf Platz Eins der beliebtesten Eingriffe ist dabei immer noch die Brustvergrößerung – dicht gefolgt von der Fettabsaugung und der Oberlidstraffung. Im Bereich der Bruststraffung konnte sogar eine Zunahme von über 100% erhoben werden. Um der natürlichen Alterung und Erschlaffung des Brustgewebes entgegenzuwirken lassen sich anscheinend immer mehr Frauen die Brust straffen.

Doch auch immer mehr Männer ziehen eine ästhetisch-plastische Operation in Betracht. Vor allem Fettabsaugungen und Brustverkleinerungen im Zuge einer Gynäkomastie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch Augenliedstraffungen werden immer häufiger bei Männern durchgeführt. Dennoch unterziehen Frauen immer noch am häufigsten einer Schönheits-OP. So waren im vergangenen Jahr 86,6 Prozent der Patienten weiblich und 12,1 männlich. Bei den Frauen lassen sich die meisten Patientinnen zwischen ihrem 46ten und 50ten Lebensjahr behandeln.

Welche Kriterien die Patienten bei der Suche ihres Arztes als am wichtigsten erachten, wurde in der Studie ebenfalls erhoben. Männer achten hier vor allem auf den Ruf des Arztes, während bei Frauen vor allem ein vertrauenswürdiger Eindruck zählt. Patienten sollten aber laut der DGÄPC vor allem auf die fachliche Qualifikation, Erfahrung und eventuelle Spezialisierung des Arztes achten, um eine bestmögliche Behandlung zu garantieren.


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