Sie sind hier: 

Aktuelles

31.01.2018

Heilungsverlauf nach der Brustvergrößerung

In den Beratungsgesprächen für eine Brustvergrößerung ist in erster Linie die Operation selbst Thema, doch auch ein optimaler Heilungsverlauf ist wichtig. Mit der richtigen Nachsorge können Sie Komplikationen vermeiden und das Ergebnis langfristig sichern. In diesem Blogeintrag erhalten Sie Ratschläge und Tipps, worauf Sie in der Zeit nach einer Brustvergrößerung besonders achten sollten.


Frau hält ihre Brüste, die mit einem Stützverband umwickelt sind

Schmerzen

„Nach einer Brustvergrößerung tritt normalerweise ein leichtes Druckgefühl, Ziehen oder Brennen auf. Die Beschwerden können je nach Schmerzempfinden und Implantat Größe variieren. Auch die Methode kann Einfluss auf die Schmerzempfindlichkeit der Brust nach der Operation haben“, erklärt Priv. Doz. Dr. Klaus Walgenbach. Wurden die Implantate unter den Brustmuskeln eingesetzt, kann es zu einer Überdehnung des Muskels kommen. Dadurch sind kurzzeitig Beschwerden möglich. Bei starken Schmerzen sollten Sie jedoch unverzüglich einen Arzt aufsuchen. 

 

Wundheilung

Grundsätzlich gilt: Solange die Wundränder nicht abgedichtet sind, besteht ein Infektionsrisiko. Daher ist es ratsam, Kontakt der Wunde zu Wasser oder Schweiß zu vermeiden, bevor der Verband entfernt wird. Sie sollten sich also an den ersten Tagen nach der Operation nur sanft waschen. Außerdem kann die Wundheilung und das Abklingen von Schwellungen und Blutergüssen durch Schlafen auf dem Rücken und aufrecht Lagern des Oberkörpers unterstützt werden.

 

Erholungsphase

Nach einer Brustvergrößerung sollten sie mindestens eine bis zwei Wochen darauf verzichten zu arbeiten. Haben sie einen körperlich anstrengenden Beruf ist eine längere Pause sinnvoll. Ihr Arzt kann Ihnen hierzu eine individuelle Einschätzung geben. Von Sport und Saunagängen wird für mindestens sechs Wochen nach dem Zeitpunkt der Operation abgeraten, damit eine ausreichende Wundheilung erfolgen kann. 

 

Stütz-BH

Nach Abnahme des Druckverbandes ist ein Stütz-BH dafür zuständig, die Brust in Form zu halten und das Gewebe zu entlasten. Er wird nach Vorgaben des Arztes für einen bestimmten Zeitraum durchgängig getragen. Durch die Polsterung des BHs sind die Brüste stark fixiert und bewegen sich kaum, sodass die Heilung schneller verlaufen kann.

 

Narbenpflege

Ist die Wunde geschlossen, können Sie mit der Narbenpflege beginnen. Um die Heilung zu unterstützen, helfen kalte Duschen und sanfte Massagen, bei denen die Durchblutung angeregt wird. Außerdem ist die Verwendung von heilungsfördernden Cremes oder Salben zu empfehlen – Sie sollten dies allerdings mit ihrem Arzt absprechen. Die Verheilung der Narbe kann bis zu einem Jahr dauern. In dieser Zeit ist es ratsam, auf direkte Sonneneinstrahlung auf den Brustbereich, egal ob in Form von Sonne oder Solarium, zu verzichten. Trifft das UV-Licht auf die Narbe, wird diese stärker pigmentiert und bleibt in der Rungel dunkel und auffällig zurück. 

 

Bildnachweis: agencyby / gettyimages.com


Weitere News

Auf Bauch gemalte Schnittlinien vom Chirurgen 13.04.2018
Amerikanische Studie stellt fest: Nachfrage nach kosmetischer Chirurgie steigt

Der Markt der Schönheitsoperationen ist groß und stark umkämpft: Neben den klassischen...


28.02.2018
Schönheitsoperationen bei Männern und Frauen im Überblick

Inzwischen sind Schönheitsoperationen nicht mehr nur Frauen vorbehalten – auch viele Männer haben...


13.11.2017
Sport nach einer Brust-OP

Egal ob Vergrößerung, Verkleinerung oder Straffung: Eine Brust-OP stellt eine nicht zu...