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16.08.2019

Neuer Beauty-Trend: Brustwarzen-Injektion

Brustoperationen in jeglicher Form sind schon lange keine Seltenheit mehr, aber jetzt kommt etwas Neues dazu. Damit Brustwarzen unabhängig von Temperatur und Berührung hart bleiben, werden sie mit Hyaluronsäure aufgespritzt. Was einst für Schlupfwarzen genutzt wurde, entwickelt sich nun zum Trend.


Es geht schon lang nicht mehr nur um die Größe der Brust einer Frau. Schönheitsoperationen an Lippen, Po und sogar Schamlippen werden immer häufiger durchgeführt. Jetzt sind auch die Brustwarzen dran. Dauerhaft aufgerichtete Brustwarzen sollen die Weiblichkeit einer Frau betonen.

Wie wird eine Brustwarzen-Injektion durchgeführt?

Mamillenkorrektur, wie die Injektion im Fachjargon genannt wird, erfolgt ähnlich wie bei anderen Schönheitseingriffen mit Fillern. Ärzte verwenden für das Auffüllen meist Hyaluronsäuren, manchmal aber auch Eigenfett. Dieser Filler wird dann direkt unter der Haut injiziert, um mehr Volumen zu schaffen. Hyaluronsäure kann tausendmal so viel Wasser wie eigenes Gewicht binden und ist beinahe nebenwirkungsfrei. Da Hyaluronsäure vom menschlichen Körper abgebaut wird, muss die Brustwarzen-Injektion jedoch regelmäßig wiederholt werden. Bei geringer Dichte des Fillers bereits nach wenigen Monaten.

Wann ist eine Brustwarzen-Injektion sinnvoll?

Da der Eingriff für Frauen mit Schlupfwarzen entwickelt wurde, kann er an dieser Stelle als sinnvoll erachtet werden. Viele Frauen leiden aufgrund dieser dauerhaft eingezogenen Brustwarzen oder andere Gegebenheiten sehr unter dem Aussehen ihrer Brustwarze. Durch eine Brustwarzen-Injektion kann ihnen dieser Leidensdruck genommen werden.

Aus reiner Ästhetik gleicht die Sinnhaftigkeit der einer anderen Schönheitsoperation. Demnach muss darüber jeder Patient für sich entscheiden.

Welche Nebenwirkung hat ein solcher Eingriff?

Die Risiken dieser Operation sind nicht zu unterschätzen. Es gibt noch keine Erfahrungsberichte dazu, aber der Eingriff kann Auswirkungen auf die Stillfähigkeit einer Frau haben. Die weibliche Brust ist sehr empfindlich und die Hyaluronsäure könnte das Bindegewebewachstum anregen. Hierdurch könnte ein Druck auf die zarten Milchgänge entstehen und somit das Stillen behindert werden.

Zudem sind übliche Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Es kann zu Schwellungen, Rötungen und blauen Flecken kommen, welche allerdings nach dem Heilungsprozess wieder verschwinden.

Wichtig ist die Wahl eines erfahrenen Experten. Dieser sollte sich mit Hyaluronsäure und dem Aufbau der Brustwarze auskennen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden.

 

Bildnachweis: Getty Images / rdvasilev


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