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28.02.2018

Schönheitsoperationen bei Männern und Frauen im Überblick

Inzwischen sind Schönheitsoperationen nicht mehr nur Frauen vorbehalten – auch viele Männer haben Gefallen an der plastischen Chirurgie gefunden. In Deutschland wurden im Jahr 2017 rund 80 Prozent aller Schönheitsoperationen an Frauen durchgeführt und gut 17 Prozent der Patienten in der Plastisch Ästhetischen Chirurgie waren männlich. Im Jahr zuvor waren es nur 12,1 Prozent Männer, die sich für einen Schönheitseingriff entschieden haben – ein steigender Trend ist zu erkennen.


Die Vorlieben für bestimmte ästhetische Eingriffe und der generelle Umgang mit diesen sind, laut einer Studie der deutschen Gesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie, bei beiden Geschlechtern unterschiedlich.

Beliebteste Eingriffe bei Frauen und Männern

Im Vergleich zu den Jahren zuvor scheint sich der Fokus von der Brust zum Gesicht zu verlagern: Die beliebteste Behandlung von Frauen beim Schönheitschirurgen war im vergangenen Jahr die Faltenunterspritzung durch sogenannte Filler, sie wurde bei 17,6 Prozent der Patientinnen durchgeführt. Fast gleichauf liegt mit 17,5 Prozent die Botox-Anwendung. Auf dem dritten Platz ist die Augenlidkorrektur gefolgt von der Brustvergrößerung durch Implantate und der Fettabsaugung. Die klassische Operation der Nasenkorrektur hat es nicht in die Top 10 geschafft.

Bei Männern wurden 2017 am häufigsten Augenlidkorrekturen vorgenommen, der erste Platz hebt sich mit 21 Prozent deutlich ab. Mit einem Anteil von 13,3 Prozent erfreuen sich die Botoxbehandlungen auch bei den Männern größter Beliebtheit. Darauf folgen die Fettabsaugung, die Gynäkomastiebehandlung (Korrektur der sogenannten Männerbrust) und zuletzt die Nasenkorrektur. Von 2013 bis 2017 ist der Anteil der Fettabsaugungen von 12,2 auf 23,3 Prozent gestiegen und auch der Anteil der Bauchdeckenstraffung hat sich erhöht, der Fokus scheint sich auf den Oberkörper zu verlagern.

Erhoffte Auswirkungen eines Schönheitseingriffs bei Frauen und Männern

Bei den weiblichen Patienten erhoffen sich 41 Prozent eine positive Veränderung des Körpers durch die Operation, knapp 20 Prozent eine psychische Verbesserung. Über die Hälfte der Frauen, die sich einer ästhetischen Behandlung unterziehen, sehen also einen Zusammenhang zwischen der körperlichen Veränderung und dem seelischen Wohlbefinden.

Weniger als die Hälfte der Männer bringen die äußerliche Veränderung auch mit einer Verbesserung des seelischen Wohlbefindens in Verbindung. Der Anteil der Männer, die auf eine seelische Besserung hoffen, ist mit 23,5 Prozent zwar höher als der der Frauen, sowohl eine seelische als auch eine körperliche Verbesserung erhoffen sich allerdings nur 22,3 Prozent. Eine rein körperliche Art der positiven Veränderung erwarten rund 45 Prozent der Männer.

Durchschnittsalter

Das Durchschnittsalter für plastische Operationen liegt für Männer bei 41,7 Jahren und für Frauen bei 41,9 Jahren.

Laut der Umfrage führen Frauen die meisten Operationen im Alter von etwa 25 und 50 Jahren durch. Zwischen diesen beiden Höhepunkten bleibt die Zahl der Operationen konstant hoch, davor und danach fällt sie stark ab.

Die meisten Männer lassen sich mit 25, 35 und 50 Jahren behandeln. In ihrer Alterskurve sind stärkere Schwankungen zu erkennen, die Zahl an Eingriffen bleibt zwischen den Maxima nicht so konstant wie bei den Frauen. Auch bei den Männern fällt der Anteil der Behandlungen unter einem Alter von 25 und über einem Altern von 50 Jahren stark ab.

 

Quelle:

https://www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2017/11/DGAEPC-Statistik_2017.pdf

 

Bildnachweis: pixabay.com


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